Zülpich (bp). Die Römerstadt war jetzt Gastgeber beim zweiten bundesweiten Treffen der Landesgartenschau-Geschäftsführer. Im Vordergrund des Treffens standen wieder der Erfahrungsaustausch und diesmal die Besichtigung des Zülpicher Gartenschaugeländes "Seepark" und "Park am Wallgraben". Bei strahlendem Sonnenschein und klirrender Kälte konnten sich die angereisten Vertreter vom Baufortschritt in Zülpich ein Bild machen.
Treffen zwischen den Landesgartenschauen eines jeweiligen Veranstaltungsjahres haben inzwischen Tradition. Zum zweiten Treffen der 2014er LaGas konnten die Geschäftsführer der Landesgartenschau und Zülpichs Bürgermeister Albert Bergmann die Vertreter aus Deggendorf (Bayern), Schwäbisch Gmünd (Baden-Württemberg) und neu dazu gekommen aus Papenburg (Niedersachsen) begrüßen. Die Gartenschauen Gießen (Hessen) und Landau (Rheinland-Pfalz) konnten diesmal nicht am Treffen teilnehmen.
Neben den aktuellen Fragestellungen aus dem Bereich Planen und Bauen stand diesmal auch das Thema Marketing auf der Tagesordnung. "Eines der Ergebnisse war, dass wir neben den schon beschlossenen Kooperationen im Bereich der Dauerkartenvermarktung weitere gemeinsame Aktivitäten durchführen möchten. Bei der gemeinsamen Dauerkartenaktion wurde ja festgelegt, dass die Dauerkarteninhaber auch alle anderen Gartenschauen in Deutschland in 2014 kostenfrei besuchen können. Denkbar wären darüber hinaus zum Beispiel gemeinsame Anzeigenschaltungen, die für den einzelnen zu kostspielig wären", resümierte Christoph M. Hartmann, einer der Geschäftsführer der Landesgartenschau Zülpich.
"Solche Treffen dienen natürlich auch dazu, sich über den Fortschritt und Probleme der jeweiligen Projekte auszutauschen. Da stehen wir recht gut da, insbesondere auch, was den Rückhalt und die allgemeine Zustimmung zur Landesgartenschau in der Bevölkerung angeht", ergänzte Heinrich Sperling, einer der Geschäftsführer der Landesgartenschau Zülpich. Das nächste Treffen findet im Herbst 2012 voraussichtlich in Deggendorf statt.





