Zülpich (pp). 1000 Zülpicher sind Schützen, Mitglieder in einer der neun römerstädtischen Bruderschaften. Alle zusammen bildeten 2009 einen Verein, um gemeinsam ein Großereignis ganz besonderer Güte in der Römerstadt zu organisieren und schließlich 2010 mit großer Unterstützung der Zülpicher Bevölkerung und ihrer Vereine sehr erfolgreich zu gestalten.
Die Bundesjungschützentage sind längst vorbei, geblieben ist die Zusammengehörigkeit. Und zwar nicht nur in einer gemeinsamen Jugendarbeit. Zusammengehörigkeit und Teamgeist sollen sich auch in einem seit den Bundesjungschützentagen in Zülpich obligatorischen Blutspendetermin ausdrücken, zu dem die gesamte römerstädtische Bevölkerung aufgerufen ist.
Mit den Worten "Wer Blut spendet, rettet Menschenleben" appellierten jetzt erneut alle neun römerstädtischen Schützenbruderschaften gemeinsam mit den Spitzen des Rotkreuz-Ortsverbandes Zülpich, Dr. Ioan T. Marcea, Bürgermeister Albert Bergmann und Thomas Heinen, am Dienstag, 8. November, zwischen 15.30 Uhr und 20 Uhr zur Blutspende in die Karl-von-Lutzenberger-Realschule zu kommen.
Thomas Virnich, der Vorsitzende des gemeinsamen Vereins der
Bruderschaften aus Bürvenich, Geich, Schwerfen, Bessenich,
Rövenich, Zülpich, Füssenich, Nemmenich und
Mülheim-Wichterich, sagte vor Pressevertretern: "Wir
Schützen hatten bei den Bundesjungschützentagen vor allem
zwei Ziele: Jugendförderung und Gemeinschaft. Beim Roten Kreuz
ist das genauso. Viele unserer Mitglieder sind Blutspender. Daher
unterstützen wir das Rote Kreuz bei der guten Sache."
Mit seinen Vorstandskollegen Klaus Ziegenhagen (Zülpich) und
Theo Schwellnuss (Mülheim-Wichterich) sowie den
Präsidenten und Repräsentanten der neun
Schützenbruderschaften appellierte Virnich beim gemeinsamen
Fotoshooting in Geich an die Zülpicher, am 8. November Blut zu
spenden und damit automatisch zu anonymen Lebensrettern zu
werden.
Auch Zülpichs Bürgermeister Albert Bergmann, selbst Blutspender und stellvertretender Vorsitzender des Roten Kreuzes in der Römerstadt, ruft zusammen mit den Schützen zum Blutspenden auf. "Ich bin stolz darauf, dass die Bundesjungschützentage 2010 in Zülpich als Kooperation aller neun Bruderschaften gemeinsam mit den Vereinen und der übrigen Bevölkerung so ausgezeichnet organisiert und durchgeführt wurden, und ich bin froh, dass sich alle weiterhin für ihre Mitmenschen einsetzen - unter anderem, indem sie Blut spenden", erklärte der erste Bürger der Römerstadt beim gemeinsamen Termin mit Schützen und Rotem Kreuz in Geich.
Blut spenden können alle 18- bis 72-Jährigen - Frauen bis zu viermal, Männer bis zu sechsmal im Jahr. Erstspender dürfen maximal 68 Jahre alt sein und müssen ihren Personalausweis mit zur Blutspende bringen. "Vor der Blutspende sollte ausreichend gegessen und getrunken werden", erinnert Rotkreuzler Thomas Heinen. Neben einem tollen Büffet mit warmen und kalten Speisen bekämen die Spender auch noch gleich einen kostenlosen Gesundheitscheck bei der Blutspende.



