"Konsens stiftet Frieden an unseren Schulen"

Klaus Voussem sprach bei der JU über die aktuelle Gesetzesänderung im Landtag

Kreis Euskirchen. "Nach jahrzehntelanger teilweise heftiger Auseinandersetzung haben die großen Parteien im Düsseldorfer Landtag den Schulkonsens inzwischen auch formal beschlossen. Das ist historisch. Und es gibt unseren Schulen die Möglichkeit, sich in Ruhe auf das zu konzentrieren, was ihre Aufgabe ist: Die Bildung und Ausbildung junger Menschen, die Förderung ihrer individuellen Fähigkeiten und die Begleitung bei der Entwicklung zu einer Persönlichkeit."
Dies erklärte der CDU-Landtagsabgeordnete Klaus Voussem kürzlich im Rahmen der Mitgliederversammlung der Jungen Union (JU) im Kreisverband Euskirchen über den schulpolitischen Konsens in Nordrhein-Westfalen. Voussem sprach mit seinem Vortrag besonders auch die Jugendlichen an, die selbst noch zur Schule gehen. Grundlage für die Zustimmung zum Gesetzentwurf war für Voussem die im Schulkonsens vereinbarten Eckpunkte, wie etwa die Verankerung eines vielfältigen Schulsystems in der nordrhein-westfälischen Verfassung oder die Einführung einer Sekundarschule ohne eigene Oberstufe. Das Projekt einer Gemeinschafsschule wird nicht weiter fortgeführt, es wird keine Schulform abgeschafft.
"Der Schulkonsens schafft Verlässlichkeit bis mindestens 2023", führte der CDU-Landtagsabgeordnete aus. Auch die Städte und Gemeinden als Schulträger vor Ort hätten jetzt langfristig Planungssicherheit. Klaus Voussem: "Der Schulkonsens schafft die Rahmenbedingungen für Schulfrieden vor Ort. Und mit unserer Entscheidung für 'kurze Wege für kurze Beine' schaffen wir auch die Rahmenbedingungen, dass trotz demografischen Wandels die Grundschulen vor Ort erhalten bleiben können. Der Schulkonsens ist ein großer Erfolg", so Voussem und weiter: "Wir wollen mit der nunmehr vollzogenen Gesetzesänderung die Kinder in den Mittelpunkt stellen und nicht die Schulbürokratie", hob Voussem hervor und weiter: "Wir haben den gesetzlichen Rahmen geschaffen. Jetzt kommt es auf die konkrete Ausgestaltung vor Ort an". Als nächste große Aufgabe auf der Agenda sprach der Abgeordnete in seinem Vortrag auch noch das Thema "Inklusion" an.

Letzte Änderung: Donnerstag, 03.11.2011 14:28 Uhr

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