Zülpich/Düsseldorf (bp). Die rot-grüne Landesregierung hat zum 1. Oktober 2011 die Grunderwerbsteuer von 3,5 auf 5,0 Prozent. Damit werden vor allem junge Familien beim Grundstückserwerb oder Kauf eine Immobilie zusätzlich belastet.
"Das ist nicht nachvollziehbar, da gerade die eigene Immobilie als wichtige Säule der Altersvorsorge einen großen Zuspruch erfährt und durch das Bau-Riester-Modell auch staatlich gefördert wird", erklärt Hartmut Anders, Vorsitzender der FDP in Zülpich.
Nur um rot-grüne Prestigeprojekte in NRW finanzieren zu können, müssten junge Familien zukünftig für den Erwerb eines Einfamilienhauses, das 250.000 Euro kostet, 3750 Euro mehr bezahlen.
Die rot-grüne Landesregierung rechnet dadurch jährlich mit zusätzlichen Einnahmen von rund 450 Millionen Euro. Viel Geld, das der Steuerzahler zusätzlich aufbringen muss.
FDP-Fraktionschef Karl Teichmann: "Wir fördern in Zülpich in unserem Neubaugebiet Seegärten mit einer Staffelung der Grundstückspreise gezielt junge Familien beim Kauf von Grundstücken. Die Steuererhöhungspolitik von SPD und Grünen ist da ein Hemmschuh und ausgesprochen kontraproduktiv."



